Mitteilungen Nr. 191

15. Juni 2004

(Auszüge)

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Hallo Ehemalige,

 

die Grillparty im letzten Jahr war trotz des Regens wieder eine super Sache, so dass es Spaß macht unsere neue Tradition, ein Treffen immer am letzten Freitag im August, weiterzuführen.

Es wurde bei einem kühlen Bier erzählt und gelacht, lecker gegessen, über Schule und Lehrer geplaudert und einfach die besondere Atmosphäre einer Party in der Milchhalle der Schule „von damals“ mit den Leuten „von damals“ genossen.

Lasst euch diesen Abend dieses Jahr nicht entgehen!

Einladung zur Grill-Party

Wann?          Freitag, 27. August 2004 ab 18:00 Uhr

Wo?               Tellkampfschule, Innenhof mit Teich und Backofen

Was?             Leckeres vom Grill & gekühlte Getränke

Wie?              Hoffentlich bei blauem Himmel, ansonsten überdacht aber auf jeden Fall mit guter Laune

Wer?              * Alle Mitglieder mit Kind und Kegel
* Abiturienten 2004
* Zukünftige Abiturienten 2005

Für Getränke und Grillgut bitten wir um Spenden.  Alle Abiturienten des Jahres sind zu Getränken und Essen bis zu einem festen Limit eingeladen!

Wir freuen uns auf einen schönen Abend und hoffen viele von euch zu
treffen.

Bis dahin wünschen wir allen einen sonnigen Sommer

Tine Werner 


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Inhaltsverzeichnis

Einladung zur Grill-Party

Jahreshauptversammlung 2003

Die Gemeinnützigkeit kommt

Heidschnuckenessen 2004

Elfen, Trolle und Wikinger hatten viel Spaß beim Reitkurs der Tellkampfschule

Erinnerung an die Umfrage

Pressespiegel

Veränderungen beim Mitgliederverzeichnis

75 Jahre Landheim Tellkampfschule in Springe

75 Jahre Landheim Tellkampfschule - Jubiläumsprogramm des Landheimvereins

 

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Jahreshauptversammlung 2003

der

Vereinigung Ehemaliger der Tellkampfschule
am 27.12.2003,

Central-Hotel Kaiserhof

 

Tagesordnung

1.  Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden über das Jahr 2003

2.  Kassenbericht des Schatzmeisters

3.  Entlastung des Schatzmeisters und des Gesamtvorstandes

4.  Vorstandswahl

5.  Gemeinnützigkeit

6.  Satzungsänderung

7.  Beitragserhöhung

8.  Neuigkeiten von der Tellkampfschule

9.  Aktuelles aus dem Landheim

10.Verschiedenes


Eröffnung

Tine Werner entschuldigte unseren Vorsitzenden Wolfgang Potthoff, der krankheitsbedingt an diesem Tage nicht teilnehmen konnte, und begrüßte alle Teilnehmer dieser Jahreshauptversammlung:

 

Rudi Becker (1968,L)

Ulrich Becker (1978)

Wolfgang Becker (1980)

Dirk Beushausen (1971)

Dirk Brettschneider (1988)

Rolf Brummerhoff (1979)

Fritz Büscher (1978)

Leiv W. Donnan (1958,L)

Jürgen Fokuhl (L)

Wolfram Friebe (1940)

Hans-Herbert Gothe (1970)

Stephan Gottschlich (1978)

Günter Haynitzsch (1943)

Bert Heidorn (1943)

Dr. Dieter Heidrich (1942)

Wiebke Hentschel (1996)

Manfred Ihbe (1972)

Dirk Kohlenberg (1982)

Andreas Kronemann (1978)

Dr. med. Hans-Ludwig Künnecke (1942)

Gunnar Meyer (1995)

Hartmut Meyer (1980)

Arndt Neumann (1988)

Uwe Schlüter (1965,L)

Walther Schmid (1940)

Conrad Schomburg (1943)

Dr. Dieter Schröder (1978)

Dr.-Ing. Detlef Stoll (1978)

Jürgen Tinat (1978)

Dr. Volkmar Tönnies (1978)

Jörg Wagener (1963)

Katrin Werner, geb. Becker  (1996)

Martin Werner (1986)


(in Klammer steht das
Abgangsjahr)


Insbesondere begrüßte sie Frau Dr. Kaienburg als Schulleiterin sowie die ehemaligen und aktiven Lehrer.1. Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden über das Jahr 2003

Zu den Veranstaltungen, die durch den Vorstand durchgeführt wurden, gehörte auch wieder das traditionelle Heidschnuckenessen. Wie in jedem Jahr war es auch diesmal wieder ein sehr schöner Abend.

Im April fand die Jahresplanung statt, bei denen die Herausgabe der Mitteilungen geplant wurde sowie die Durchführung der Grillparty, die im August stattfand. Trotz des Regens war die Grillparty mit über 100 Teilnehmern gut besucht und es fand in der Milchhalle eine reger Austausch zwischen jüngeren und älteren Tellkämpfern und Altschülern statt.

Im November wurde die Satzungsänderung vorbereitet, zur der Informationen vom Finanzamt bezogen wurden und außerdem ein Erfahrungsaustausch mit anderen Vereinen vorausgegangen war.

Auch für den Mitgliederbestand war es ein erfolgreiches Jahr.

Bei 6 Austritten und 4 verstorbenen Mitglieder gab es insgesamt 60 Neueintritte, davon 15 aus dem Abgangsjahrgang 1978 in und 10 aus dem Abgangsjahrgang 1996.

 

2. Kassenbericht des Schatzmeisters

Fritz Büscher stellte den Kassenbericht 2002 vor, der auch in den Weihnachtsmitteilungen auf Seite 3 abgedruckt ist. Nach einem Kontenstand am Anfang 2002 von 6091 € und Einnahmen von 4811 € war nach den Ausgaben von 4209 € der Endkassenstand bei 6693 €.

Der aktuelle Kassenstand Ende 2003 beträgt ca. 6500 €, so dass auch für 2003 Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen waren.

 

3. Entlastung des Schatzmeisters und des Gesamtvorstandes

Die Entlastung des Schatzmeisters sowie des gesamten Vorstandes fand einstimmig ohne Gegenstimme statt.

 

4. Vorstandswahlen

Zu den Vorstandswahlen stellte sich der bisherige Vorstand in gleicher Zusammensetzung erneut zur Wahl. Die Ämter wurden in offener Abstimmung nacheinander gewählt. Es gab keine Gegenvorschläge für die einzelnen Ämter.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Vorsitzender:                      Wolfgang Potthoff, gewählt bei 3 Enthaltungen

Stellv. Vorsitzende:            Katrin Werner, gewählt bei 2 Enthaltungen

Kassenwart:                        Fritz Büscher, gewählt bei 3 Enthaltungen

Schriftführer:                       Volkmar Tönnies, gewählt bei 2 Enthaltungen.

Alle gewählten Vorstandsmitglieder nahmen die Wahl an, Wolfgang Potthoff hatte sich schon vorher zu der Annahme einer Wiederwahl bereiterklärt.

 

5. Gemeinnützigkeit

Tine Werner stellte die Vorteile einer anerkannten Gemeinnützigkeit des Vereins vor, insbesondere die steuerliche Absetzbarkeit von Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

 

6. Satzungsänderung

Die Überarbeitung der bisherigen Satzung wurde in enger Abstimmung mit dem Finanzamt und im Austausch mit anderen Vereinen durchgeführt. Dabei wurden die Absätze der alten Satzung neu gegliedert und mit Überschriften versehen.

Als wesentlicher Bestandteil des Vereinszweckes wird nun ausdrücklich die ideelle und finanzielle Förderung der Bildung mit in die Satzung aufgenommen.

 

Es gab eine kurze Diskussion darüber, ob eine Mindestanzahl von Mitgliedern, die bei einer etwaigen Auflösung des Vereins gemäß § 13 Punkt 1 der neuen Satzung anwesend sein müssten, vorzugeben sei. Schließlich wurde beschlossen, dass bei einer Mitgliederversammlung mindestens 15 ordentliche Mitglieder anwesend sein müssen, um den Verein auflösen zu können.

Weiterhin wurde nach einer kurzen Diskussion eine Änderung von § 5 Punkt 4 (Ausschluss) beschlossen. Neu heißt es nun: „Das Mitglied hat das Recht, gegen den Beschluss Widerspruch einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit abschließend über den Ausschluss.“

 

Für § 14 wurde zur Klarstellung beschlossen, dass das In-Kraft-Treten durch Bekanntgabe in den Vereinsmitteilungen, nicht in der Vereinszeitung stattfindet.

Nach dieser Änderung wurde schließlich über die gesamte neue Satzung abgestimmt und diese wurde einstimmig ohne Gegenstimmen angenommen (s. Anhang zum Protokoll).

 

Anschließend wurde über einen Vorschlag von Martin Werner abgestimmt, der mit einer Enthaltung angenommen wurde: sofern das Finanzamt eine der soeben beschlossenen Änderungen in einem Punkt nicht akzeptieren sollte, dann soll dafür wieder die in den Mitteilungen Nr. 190 abgedruckte Fassung des Punktes gelten.

Nachdem die Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt anerkannt ist, wird dies durch ein Schreiben an alle Mitglieder über die Bescheinigung der Gemeinnützigkeit bekannt gegeben werden.

 

7. Beitragserhöhung

Wie schon im letzten Jahr angekündigt, sollte in diesem Jahr eine Anhebung der Mitgliedsbeiträge durchgeführt werden. Der Vorschlag für die neuen Mitgliedsbeiträge lautete: 20 € normaler Beitrag, 10 € als ermäßigter Beitrag für Auszubildende und Studierende. Dieser Vorschlag wurde mit einer Gegenstimme und neun Enthaltungen angenommen. Diese neuen Beiträge gelten ab dem Jahr 2005.

 

8. Neuigkeiten von der Tellkampfschule

Schülerzahlen

Frau Dr. Kaienburg berichtete über das Jahr 2003 als ein gutes Jahr, wobei die Tellkampfschule mit knapp 600 Schülern innerhalb der hannoverschen Gymnasien einen mittleren Platz einnimmt. Als besonders at­trak­tiv hat sich Spanisch als zweite Fremdsprache erwiesen. Derzeit haben je Jahrgang zwei Klassen Spanisch, wobei nur 10 Schüler pro Jahrgang Latein belegen. Die Europaklasse ist mit 30 bis 31 Schülern eine der stärksten Klassen.

 

Kollegium

Das Kollegium hat sich weiter verjüngt. In den Ruhestand verabschiedet wurden Herr Blohm und Herr Donnan.

In den letzten vier Jahren wurde etwa ein Drittel des Lehrerkollegiums durch neue Lehrkräfte ersetzt. Etwa die Hälfte hat derzeit ein Durchschnittsalter von 50 Jahren, die anderen, später eingestellten Lehrer sind im Durchschnitt ca. 30 Jahre alt. Dazwischen gibt es eine Alterslücke.

Weitere personelle Veränderungen hat es ebenfalls gegeben: Frau Brunschön ist Schulleiterin in Burgdorf geworden, Herr Post leitet nun die Sekundarstufe II.

 

Gebäudesanierung

Die Sanierung des Gebäudes ist fast abgeschlossen, aber die Aula bleibt noch unrenoviert gesperrt, da ohne Renovierung die feuerpolizeilichen Auflagen nicht erfüllt werden können. Der Musiksaal ist daher immer noch der größte Raum, der momentan nutzbar ist.

Das gesamte Gebäude ist die denkmalgeschützt, was oft zu Problemen führt. Als ein Beispiel dafür sind die Lochplatten zu nennen, die an der Decke angebracht sind. Diese mussten genau ersetzt werden, sind aber heutzutage überhaupt nicht mehr lieferbar, sondern mussten extra für die Sanierung der Tellkampfschule wieder neu angefertigt werden.

Auch in der Aula gibt es den Wunsch, die „Kinostühle“, die seit 1956 dort eingebaut sind, durch eine modernere, flexiblere Bestuhlung zu ersetzen. Doch auch hier sagt der Denkmalschutz, diese müssen bleiben, denn sie seien ein Beispiel für den „späten Bauhausstil“.

 

Veranstaltungen

Im März wurde eine Europawoche durchgeführt, an der auch Schüler aus Schweden, Polen und Frankreich teilnahmen.

Im August konnten vier neue 7. Klassen in der Tellkampfschule begrüßt werden. Deren Einschulung musste, da die Aula nicht zur Verfügung stand, in zwei Durchgängen im Musiksaal stattfinden.

Im Oktober wurde eine Studienfahrt nach Malta und Rom durchgeführt.

Ein weiterer Höhepunkt im letzten Jahr war das 50-jährige Jubiläum des Rudervereins, welches im Dezember im Bootshaus gefeiert wurde.

 

Aussicht für 2004

Für das neue Jahr wird die Schulstrukturreform eine große Bedeutung haben. Nach 25 Jahren kommen, nach Abschaffung der Orientierungstufe, erstmals wieder die Klassenstufen 5 und 6 dazu. Damit werden dann etwa 800 Schüler zur Tellkampfschule gehören, die aber nicht insgesamt in dem Hauptgebäude untergebracht werden können, da in den letzten Jahren viele der normalen Unterrichtsräume in Fachräume umgewandelt wurden. Die fünften und sechsten Klassen werden in der Außenstelle Döhren, der ehemaligen Orientierungstufe Döhren, untergebracht. Die dort vorhandenen Fachräume sind für die Klassenstufen 5 und 6 besser geeignet.

In letzter Zeit hat sich ein Bedarf für Ganztagsklassen herausgestellt, so dass daraufhin ein Antrag gestellt wurde, in jedem Jahrgang eine Ganztagsklasse einrichten zu können.

Da die Ausführungsbestimmungen für die Schulreform noch nicht feststehen und erst sehr spät im Laufe des Schuljahres erwartet werden, ist für 2004 Improvisationskunst besonders gefragt.

 

Aktionstage

Nach den Ausführungen von Frau Dr. Kaienburg berichtete Herr Becker von den vier Aktionstagen, die statt der früheren Projektwochen stattfanden. Ein Aktionstag war die Durchführung eines Basars am letzten Schultag vor Weihnachten, zur der eine Klasse für jeden Schüler einen Keks gebacken hatte.

Die von dieser Aktion übrig gebliebenen Kekse hatte er als Überraschung mitgebracht und verteilte sie an alle anwesenden Altschüler:
Weihnachtsplätzchen mit den Buchstaben „TS“ aus Zuckerguss.

 

9. Neues aus dem Landheim

Rudi Becker berichtete von dem Jahr 2003 als ein sowohl positives als auch negatives Jahr.

 

Personelles

Bei der ersten Stelle zeigte sich wieder, dass das Landheim Glück mit der 32-jährigigen Melanie hat, die nun schon im elften Jahr Bestandteil des Landheimteams ist.

Eine zweite Stelle, die bisher anteilig über das Arbeitsamt finanziert wurde, steht nun über den Landheimverein bereit.

Die bisher stets vorhandene dritte Stelle, die bisher durch einen Zivildienstleistenden abgedeckt wurde, bereitet nun Probleme. Bei nur noch zehn Monaten Dienst ist nur noch wenig Zeit für die effektive Arbeit im Landheim verfügbar. Häufig ist gerade nach Ende der Einarbeitung der Dienst wieder zu Ende, so dass dadurch Lücken auftreten.

Weiterhin konnte von einer guten Belegung berichtet werden. Das Landheim ist mit einem günstigen Tagessatz von 17,- €, inklusive drei Mahlzeiten, Nutzung der Sporthalle und Geräten, sehr attraktiv. Eine Finanzierung durch öffentliche Gelder von Land oder Stadt ist praktisch nicht mehr vorhanden. Bisher gab es zwar noch die Möglichkeit, aus dem Sozialetat des Landes Zuschüsse für wenige große Maßnahmen zu bekommen, doch auch dies ist seit fünf Jahren nicht mehr möglich gewesen.

Es sind alle Fassaden und die Beleuchtung erneuert worden, was sehr viel teurer wurde, als es geplant war. Finanziell gesehen war es daher ein eher negatives Jahr. Außerdem musste die Heizungsanlage repariert werden.

 

Trinkwasserversorgung

Ein neues Problem ist die Versorgung mit Trinkwasser. Bisher sorgte die Stadt Springe seit dem Bau des Landheims für die Wasserversorgung durch einen Brunnen. Diese damalige „Schenkung“ möchte die Stadt nun aus finanziellen Gründen nicht mehr aufrechterhalten, nachdem das Landheim nun über das allgemeine Leitungsnetz angeschlossen wurde und darüber versorgt wird.

 

Pädagogisches Konzept

Die fünften und sechsten Klassen, die nach Abschaffung der Orientierungsstufe jetzt zur Tellkampfschule kommen, sollen stärker mit in die inhaltlichen Schwerpunkte einbezogen werden. Ein weiterer Schwerpunkt, der zusätzlich zu „Natur erleben“ dazu kommt, ist daher neuerdings „Soziales Lernen“.

 

Landheimjubiläum

Für 2004 steht das 75-jährige Jubiläum im Mittelpunkt, dessen Programm zurzeit erarbeitet wird. Bis zur Durchführung dieses Jubiläums im September sollen die Objekte auf dem Gelände und der Lehrpfad überholt bzw. fertig gestellt werden.

Das Jubiläum wird am ersten Wochenende im September an einem Freitag oder Samstag, eventuell auch Sonntag stattfinden. Hierzu stellte Rudi Becker auch einen Antrag, dass Kosten, unter anderem für eine Broschüre, anteilig durch die Ehemaligen finanziert werden sollte. Nach kurzer Diskussion über die Höhe des Zuschusses wurde in einer Abstimmung beschlossen, dass der Altschülerverein bis zu 1.500,- € als Zuschuss zur Erstellung der Broschüre beitragen wird.

Als Ansprechpartner der Altschülerschaft für die 75-Jahr-Feier des Landheims stellte sich Tine Werner zur Verfügung.

Die Altschülerschaft wurde weiterhin aufgerufen zu Ideen, was an Aktivitäten durchgeführt werden solle. Genannt wurden spontan unter anderem: Wandern, Kaffeetrinken und Stockbrotbacken am Lagerfeuer.

10. Verschiedenes

Aula

Herr Gothe vom Schulelternrat berichtete zum Thema Aula, dass der Schulelternrat einen Antrag zur Anmietung der Aula stellen will, der gegebenenfalls direkt an die Stadt Hannover geschickt werden soll. Damit ist die Hoffnung verbunden, dann für Einzelfälle doch eine Nutzung der Aula für Veranstaltungen möglich zu machen.

 

DVD „25 Jahre TS-Abi ’78“

Volkmar Tönnies stellte eine DVD vor, auf der Material von der 25-Jahrfeier des Abiturjahrgangs von 1978 aufbereitet wurde. Inhalt der DVD sind: ein mehr als halbstündiger Film über das Schulleben in der Tellkampfschule von 1978, eine Fotoshow mit Bildern von der Tellkampfschule aus den siebziger Jahren, Fotos und ein Film vom Abitreffen von 2003 sowie eine interessante Gegenüberstellung von Schülerfotos und Interviews von damals und heute. Diese DVD kann über den Altschülerverein für € 20,- bezogen werden.

*   *   *

 

 

 

 

 

Gegen 21:30 Uhr dankte Tine Werner noch einmal allen Beteiligten für die Teilnahme an dieser Jahreshauptversammlung und wünschte allen ein gutes Jahr 2004.

 

Wie üblich wurden nach dem offiziellen Teil noch viele Gespräche in kleinen Gruppen geführt, die z. T. bis in den späten Abend dauerten.

 

V.T. 

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Die Gemeinnützigkeit kommt

 

 

Ein kurzer Zwischenbericht

 

 

In der letzten Jahreshauptversammlung haben wir die Satzung abgeändert und die Beantragung der Gemeinnützigkeit für unsere Vereinigung beschlossen.

 

Inzwischen haben wir vom Finanzamt die „vorläufige Bescheinigung für Körperschaften im Sinne des § 5 Abs.1 Nr.9 KStG“ erhalten, und um es etwas verständlicher auszudrücken:

Das ist das OK für die Gemeinnützigkeit!

 

Diese Bescheinigung gilt rückwirkend ab 1.1.2004.

 

Nun werden wir über einen Notar die Satzungsänderung beim Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover eintragen lassen, damit dann tatsächlich alles seinen richtigen Weg geht und auch abgeschlossen ist. Wir hoffen, dass es hierbei genauso glatt geht, was uns telefonisch jedoch schon zugesichert wurde.

 

In den nächsten Mitteilungen hoffen wir die genehmigte neue Satzung veröffentlichen zu können, damit sie dann in Kraft treten kann.

T. W.

 

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Heidschnuckenessen 2004

 

Unsere Traditionsveranstaltung lebt weiter und erfreut sich inzwischen auch bei jungen Ehemaligen einer wiederholten Beliebtheit.

Am 30. Januar 2004 war es wieder soweit, dass sich die Liebhaber dieses winterlichen Menüs mit 31 Personen zusammenfanden, um einen wie immer fröhlichen Abend zu verbringen. Ein Bogen von 62 Abiturjahren lag zwischen dem ältesten Teilnehmer (Abi 1940) und den beiden Jüngsten (Abi 2002).

So waren von vornherein anregende Gespräche über Erinnerungen zahlreicher Schülergenerationen gesichert. Leider musste unser Schatzmeister seine Teilnahme infolge einer Erkrankung noch kurzfristig absagen, so dass sich das geplante Vorhaben, endlich einmal die gesamte Vorstandsrunde  beim Heidschnuckenessen versammeln zu können, leider wieder nicht erfüllte.

 

Mit Freude konnte der Vorsitzende dann aber im Kreis der Gäste  ganz besonders wieder unser Ehrenmitglied, Herrn Dr. Jander, nebst Gattin begrüßen bevor er die „hungrige“ Schar auf das zu Erwartende einstimmte mit dem Verlesen eines vor vielen Jahren in unseren Mitteilungen erschienen Aufsatzes über Sinn und Zweck der Heidschnucken und deren Bedeutung sowohl für die Heideblüte als auch den Gaumengenuss der Menschen.

   

 

Ab 19.30 Uhr wurde dann pünktlich serviert und es kehrte die übliche Stille ein, hin und wider unterbrochen durch ein gegenseitiges Zuprosten mit den jeweils bevorzugten Getränken. Beim abschließenden Kaffee mit leckeren Keksen steigerte sich dann wieder der Geräuschpegel durch die intensiven Gespräche. Verschiedentlich wurden die Plätze gewechselt, um immer mal wieder Gedanken mit anderen Teilnehmern austauschen zu können.

Gegen 22.30 Uhr ging dieser wieder ebenso schmackhafte und wie unterhaltsame Abend im Loccumer Hof zu Ende. Mit den besten Wünschen für einen guten Verlauf des Jahres 2004 verabschiedeten sich die Teilnehmer und äußerten die Hoffnung auf ein gesundes Wiedersehen beim Heid­schnuckenessen 2005.

Anwesend waren (ohne Nennung der Partner):

Robin Bekrater-Bodmann (2002), Friedrich Bartels jun. (1975),
Christine Degen (1977), Günter Haynitzsch (1943), Helmut Hesse (1941)
Manfred Ihbe (1972), Dr. Eckhart Jander (L, Ehrenmitglied),
Gerhard Jöhrens (1959), Mirja Konrad (2002), Klaus Krack (1942),
Dr. Werner Krausnick (1975), Andreas Kronemann (1978),
Wolfgang Potthoff (1961), Claus Prüssen (1942), Dieter Rosenbusch (1978),
Walter Schmid (1940), Conrad Schomburg (1943),
Dr. Jürgen Steinmann (1975), Dr.
Volkmar Tönnies (1978), Tine und Martin Werner (1996/1986)

 

W. P.

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Elfen, Trolle und Wikinger hatten viel Spaß beim Reitkurs der Tellkampfschule

 

Der diesjährige Reitkurs der Tellkampfschule fand nun schon zum 4. Mal auf dem beliebten Islandpferdehof Bockholts-Hoff in der Lüneburger Heide statt.

Dank einer Spende des Vereins der Ehemaligen der Tellkampfschule konnten Requisiten für die Kostüme für das geplante Musical gekauft werden. Und auch die Fotoarbeiten konnten von diesem Geld bezahlt werden. Dieses Musical sollte der krönende Abschluss des Reitkurses 2003 sein.

Der Reitkurs hat den 24 Schülerinnen und Schülern wieder große Freude bereitet, be­sonders die beiden Ausritte in die blühende Lüneburger Heide.

Zwischen den Ausritten und den Reitstun­den auf dem Dressurviereck wurde fleißig geprobt für das Musical, und auch die Kostü­me wurden angefertigt.

Am Sonntag rannten seltsam anmutende kleine Gestalten über den Islandpferdehof.

In blau-weißen Tüll gehüllte Elfen, schreiend­bunte Trolle und in dreckige Kartoffelsäcke gesteckte Wikinger mit langen Hörnern auf dem Helm schmückten die Pferde für den großen Auftritt.

Dann war es endlich soweit: das Stück begann - mit Musikuntermalung. Es handelte von der Ankunft der Wikinger auf Island um 870. Island war völlig unbesiedelt, mal abgesehen von ein paar Vögeln, Polarfüchsen und Eisbä­ren, die sich manchmal vom Packeis aus auf Island tummelten. Völlig unbewohnt? Fast. Wären da nicht noch die Elfen, zauberhafte Wesen, und die Trolle, lustige kleine Kobolde, zu jedem Schabernack bereit. Diese staunten nicht schlecht, als die Wikinger grölend und auf Pferden sitzend an ihnen vorbei ritten. Nach einer Keilerei und nachfolgender Ver­brüderung verrieten die Trolle den Wikingern ein bislang gut gehütetes Geheimnis über die Elfen und beide wurden nach einem Miss­verständnis verzaubert. Nur eine kleine Elfe mit viel Liebe zu den Pferden konnte

diese Situation schließlich retten und alles ging gut aus.

Das Musical war, besonders aufgrund der aufwendigen Kostüme, ein voller Erfolg. Die Mitspieler hatten einen Riesenspaß, die Pfer­de waren lieb, die Musik hat gepasst und die Zuschauer waren begeistert. Alles in allem ein gelungener Reitkurs. Die Tellkampfschule sagt vielen Dank für die großzügige Spende.

Textfeld: Der Altschülerverein unterstützte diese Aktivitäten mit einer Spende von 150 €.
Zu weiteren, schriftstellerischen Tätigkeiten der Schulsekretärin Astrid Gründel ist mehr zu lesen im Presseartikel auf Seite PAGEREF Islandpferde \h 19.

 

 

 

 


Astrid Gründel

 

 

 

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Erinnerung an die Umfrage

 

 

 

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Da war doch mal was...

Mit den letzten Mitteilungen haben wir an alle Mitglieder eine grüne Postkarte verteilt mit der Bitte diese zurückzusenden. Immerhin haben dies 10% der Mitglieder geschafft, alle anderen wollen wir heute eindringlich daran erinnern.

Wir möchten mit den nächsten Mitteilungen im Dezember ein aktuelles Mitgliederverzeichnis versenden, welches um einige Daten erweitert werden soll. Somit bitten wir alle uns ihren Beruf und ggf. das Arbeitsfeld mitzuteilen, damit wir uns bei Gelegenheit untereinander ansprechen und helfen können. Außerdem möchten wir noch die E-Mail-Adressen mit in das Mitgliederverzeichnis aufnehmen.

 

Also schickt uns eine Postkarte
oder noch besser eine E-Mail an

info@ehemalige-der-tellkampfschule.de

 

mit eurem Beruf und eurer E-Mail-Adresse!

 

Wir hoffen auf viele Antworten und einen überfüllten Briefkasten!

 

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Pressespiegel

Anm.: Bei  dieser Jubiläumsfeier des Rudervereins der Tellkampfschule sprach auch unsere stellv. Vorsitzende Tine Werner einige Grußworte und informierte über den Altschülerverein. Es konnten daraufhin fünf neue Mitglieder im Altschülerverein begrüßt werden, deren erster Jahresbeitrag als besondere Aktion dem Ruderverein als Spende zugute kommt!

 

Der Ruderverein der Tellkampfschule in der Südstadt feiert seinen 50. Geburtstag.

 

Die sechziger Jahre waren die goldenen Zeiten: 1965 wurde am Maschsee das neue Boot „Sturmvogel“ getauft. Zwei Jahre später wurde die Tellkampfschule dann Bundessieger der Schulen.

 

Ruderer plagen keine Nachwuchssorgen

Zu seinem 50. Geburtstag kann der Ruderverein der Tellkampfschule (RVT) eine gute Nachricht verbreiten: Nachwuchssorgen hat er keine. Seit Jahren seien die Mitgliedszahlen konstant, freut sich Rudi Becker, Tellkampf-Lehrer und Betreuer zahlreicher Ruder-Wanderfahrten. Rund 25 Schüler des siebten bis 13. Jahrganges sind zwei- bis dreimal in der Woche mit von der Partie, wenn die Boote des schuleigenen Vereins zu Wasser gelassen werden.

„Es gab bislang noch kein Jahr, in dem wir pausieren mussten“, berichtet Becker stolz. Während bei gewöhnlichen Arbeitsgemeinschaften an Schulen oftmals nicht genügend Lehrstunden zur Verfügung stünden, um sie in jedem Schuljahr anzubieten, habe es dieses Problem in der Tellkampfschule noch nie gegeben.

Zum Jubiläum feierten rund 70 ehemalige und aktuelle Mitglieder gemeinsam und erzählten sich kleine Anekdoten.

Von der Fahrt auf der Mosel etwa, als einige Vereinsboote mit Wasser voll liefen und untergingen. „Einige vorbeifahrende Wanderruderer mussten uns dann zeigen, wie man mit Paketband Boote flicken kann“, schmunzelt Becker. Auch in den Anfangsjahren des Vereins sei schon so manches Boot gesunken, etwa bei einem Zusammenstoß auf dem Maschsee. „Beim Wassersport kommt man nun mal mit Wasser in Berührung, so oder so“, stellt Becker fest.

Was sich über die Jahre verändert habe, sei vor allem eins: die Disziplin der Ruderer und die Ausrichtung ihres Lebens auf den Erfolg der Rudergruppe. „Damals haben wir keinen Alkohol, kein Nikotin und oft auch keine Frauen angerührt“, lacht Becker. Heute seien die Schüler alle Individualisten. „Aber dafür, dass sie so individualistisch sind, klappt es mit der Disziplin eigentlich doch noch sehr gut“, sagt der Pädagoge diplomatisch. baz

Hannoversche Allgemeine Zeitung,
Stadt-Anzeiger Süd, 18.12.2003

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+ + + Stadtteil-Geflüster + + Stadtteil-Geflüster + + +

Die Islandpferde reiten weiter
 
Südstadt
: Drei Tage vor Weihnachten kam Astrid Gründels drittes Islandpferde-Buch „Tölt auf tollen Touren“ heraus. „Einen Tag vor Weihnachten riefen die ersten an und wollten wissen, ob ich schon am Vierten schreibe“, erzählt die 40-Jährige, die neben ihrem Bücherschreiben auch noch Sekretärin an der Tellkampfschule ist. Im Moment hat Astrid Gründel aber andere Projekte im Kopf. Gerade ist „Kvika“, ihr erstes Kinderbuch über ein Islandpferd erschienen. Die Pferde-Illustrationen hat Laura Fehlauer gezeichnet, die 2002 an der Tellkampfschule ihr Abitur gemacht hat. Natürlich mit einer Eins im Leistungskursus Kunst. Mit ihr plant Astrid Gründel auch schon wieder ein neues Projekt. Es wird ein Pferdegeschichtenbuch, in dem viele Menschen und ihre Gefühle vorkommen. Parallel dazu arbeitet die kreative Islandpferde-Närrin an einem Buch mit „starken Geschichten für schwache Momente“. Die Bilder dazu wird ihre Schwester Siegrun Schenzel zeichnen. „Laura kann am besten Pferde-Illustrationen machen“, erzählt die Autorin überzeugt. „Ihre Bilder sind fast immer so, wie ich sie vor meinem inneren Auge schon gesehen habe.“ kat

 

 

Astrid Gründel (links) und Laura Fehlauer haben zusammen das Kinderbuch „Kvika“ publiziert. Schmidt

 

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… Neues von einem bekannten Tellkämpfer (Abi 1979):

 

Wechsel an „Zeit“-Spitze

 

Giovanni di Lorenzo wird Chefredakteur der Wochenzeitung

 

Berlin/Hamburg (dpa/v). An der Spitze der Wochenzeitung „Die Zeit“ wird es einen Generationswechsel geben: Der bisherige Chefredakteur der Berliner Zeitung „Der Tagesspiegel“, Giovanni di Lorenzo (45), übernimmt zum 15. August die Chefredaktion des Hamburger Blattes und wird damit Nachfolger von Josef Joffe (60) und Michael Naumann (62). Die beiden Journalisten sollen zusammen mit Altbundeskanzler Helmut Schmidt der „Zeit“ weiter als Herausgeber zur Verfügung stehen und mit di Lorenzo zusammenarbeiten, teilte am Dienstag die Verlagsgruppe Holtzbrinck mit, der beide Blätter gehören.
Neue Chefredakteure des „Tagesspiegels“ werden di Lorenzos bisherige Stellvertreter Stephan-Andreas Casdorff (45) und Lorenz Maroldt (42). Neben Hellmuth Karasek und Hermann Rudolph werde di Lorenzo als dritter Herausgeber auch in Zukunft dem „Tagesspiegel“ verbunden bleiben, hieß es weiter.
Bereits seit Monaten war in der Medienbranche über den Wechsel di Lorenzos zur „Zeit“ spekuliert worden. Der Journalist, der weiterhin einmal im Monat die Talkshow „III nach neun“ von Radio Bremen moderieren wird, hatte die Gerüchte jedoch immer wieder dementiert und erklärt, er wolle Berlin nicht verlassen. Di Lorenzo war seit Anfang 1999 Chefredakteur des „Tagesspiegel“. Zuvor war der in Hannover aufgewachsene Sohn eines italienischen Vaters und einer deutschen Mutter verantwortlich für die Reportageseite der „Süddeutschen Zeitung“. Unter seiner Leitung war die Auflage des „Tagesspiegel“ auf zuletzt rund 140 000 Exemplare gestiegen.

 

              

Trotz seiner vielfältigen Aufgaben bleibt di Lorenzo auch Moderator bei ,,III nach neun“. tagesspiegel

Hannoversche Allgemeine Zeitung,
Stadt-Anzeiger Süd, 13.05.2004

 

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 Veränderungen beim Mitgliederverzeichnis

 

Folgende Veränderungen bei der Mitgliedschaft sind seit dem letzten Erscheinen der Mitteilungen zu verzeichnen:

 

Neu eingetreten sind:                            Abg.-Jg.

Jörg

Wagener

1963

Reinhard

Schade

1968

Dr. Michael von der

Haar

1974

Michael

Meyer

1977

Claudia

Knappert

1987

Kinga

Gansel

1990

Markus

Osthaus

1990

Sejmen

Jonas

1992

Thorsten

Keil

1993

Markus

Baumann

1996

Kai

Drexler

1996

Tobias

Fries

1996

Hanna

Fröhlich

1996

Jenny

Krist

1996

Jens

Lüthge

1996

Christian

Lutz-Weicken

1996

Annabelle

Schnaith

1996

Hilke

Seeba

1996

Maja

Strelzig

1996

Tim

Vogelsaenger

1996

Ramazan

Özsahin

1997

Jannika

Froch

2002

Arne

Graf

2003

 

Auf diesem Wege möchte der Vorstand diese neuen Mitglieder hiermit herzlich begrüßen!


Ausgetreten sind:

Herbert

Harcke

1931

Hans-Joachim

Simon

1931

Cordt v.

Kalckreuth

1936

Siegfried

König

1936

Prof. Dr. med. Oskar

Klinge

1952

Axel

Lindinger

1952

 

Verstorben sind:

Hans

Gerber

1936

Dr. Kurt

Biesenberger

1945



Unbekannt verzogen sind:                         (bisherige Anschrift:)

 

 

Ulf

Binnewies

1979

 

Hegebläch 17

30419

Hannover

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Wilhelm

Fahlbusch

1934

 

Rolandstr. 39

53179

Bonn

Walter

Heinrich

1935

 

P. O. Box 1500

 

Windhoek 9100

Horst

Heinrichsmeier

1948

 

Hasenkamp 13a

32423

Minden (Westf.)

Jens-Walter

Klemp

1988

 

Bünteweg 26A

30559

Hannover

Anna-Dorette

Möller

1997

 

Bollweg 15

22525

Hamburg

Helmut

Nagel

1923

 

Schädlerstr. 19

22041

Hamburg

Paula

Rassoulian-Radley

1999

 

Arnold-Bode-Str. 4

34127

Kassel

Janne

Steinbeck

1998

 

Calvinstraße 27

10557

Berlin

Dr. Berthold

Stender

1942

 

Abelmannstr. 20

30519

Hannover

Melanie

Stitz

1991

 

Halskestr. 9

40215

Düsseldorf

 

 

Wer eine neue Anschrift einer dieser „verschollenen“ Mitglieder kennt wird gebeten, uns diese mitzuteilen.

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75 Jahre Landheim Tellkampfschule in Springe

 

Der erste Weltkrieg war verloren, der Kaiser hatte abgedankt, militärischer Drill und Hurra-Patriotismus hatten ihre Kehrseite mit viel Leid und Trauer sichtbar werden lassen, die Weltwirtschaftskrise warf ihre Schatten bereits voraus.

 

 

In solch einer Zeit wurde die Schullandheimidee gerade auch in Hannover geboren, bei der es um das einfache Leben ging, die Überwindung der gesellschaftlichen Zwänge der damaligen Zeit, die Hinwendung „zurück zu Natur“ und den bewussten Wunsch, dem anderen „ein Bruder zu sein“. Und diese Werte bekamen damals eine solche Kraft, dass es in wirtschaftlich äußerst schwierigen Zeiten gelang in kurzer Zeit das nötige Geld in der Elternschaft des „Realgymnasiums“ (wie die Tellkampfschule damals noch hieß) zusammen zu bekommen, um ein Haus am Deister für die Schüler bauen zu können. Die Kirchengemeinde Springe stiftete ein Grundstück und die Stadt Springe sorgte für Steine für das Fundament, dazu baute sie eine Zuwegung und verpflichtete sich Wasser zu liefern.

Seitdem haben Generationen von Realgymnasiasten und Tellkampfschülern und aus vielen anderen Schulen Aufenthalte am Deisterrand gehabt, in den ersten Jahren sechs Wochen lang, damit sich die Städter mal wieder richtig satt essen konnten, in den fünfziger und sechziger Jahren zumeist zwei Wochen mit vormittags fünf Stunden ganz normalem Unterricht, jetzt zumeist nur eine Woche mit angefülltem Programm. Natürlich sind auch heute noch die alten Bildungsziele präsent, wenn sie nun auch anders genannt werden. Die Umwelterziehung ist der eine Schwerpunkt der Projektangebote, die für die Landheimaufenthalte bereitgehalten werden, dazu gewinnen das soziale Lernen und Gemeinschaftserlebnisse in den letzten Jahren eine immer stärkere Bedeutung für die Aufenthalte. Einen Ort zu haben, an dem sich eine Klasse einmal einem Thema konzentriert widmen kann, an dem Pflichten des Alltags gemeinsam organisiert und getragen werden, an dem aber auch „Nähe“ der Mitschüler und Lehrer erfahren und manchmal auch ertragen werden kann und muss, erbringt für Kinder, die  zu einem beträchtlichen Prozentsatz aus „Ein-Kind-Familien“ stammen, unersetzliche Erfahrungen, die sich in der Regel auch für die Klassengemeinschaft positiv auswirken.

 

Kurzum, wir sind froh, dass wir eine solche Möglichkeit für unsere Schule nutzen können, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch das Ausbleiben öffentlicher Förderung auch immer schlechter geworden sind. Trotzdem sind wir in den letzten Jahren mit der Sanierung des Gebäudes etliche Schritte vorangekommen, was uns auch ein wenig stolz macht.

Dabei wurde die Entwicklung der pädagogischen Nutzungsmöglichkeiten nicht vernachlässigt. Ein kleines Labor ist entstanden, die Geländehütte ist gebaut worden, Tiere sind inzwischen zahlreich auf dem Gelände. Aktuell planen wir einen kleinen Naturlehrpfad während des Jubiläums zu eröffnen und auch Teile eines Klettergartens zumindest schon einmal ausprobieren zu können, wenn auch die Realisierung dieses erlebnispädagogischen Gesamtprojektes noch nicht abgeschlossen sein wird.

 

Gerade nach Pisa, nach den Exzessen der Gewalt in Schulen und der zunehmenden Sprachlosigkeit und dem Abtauchen von Jugendlichen und Erwachsenen in virtuelle und andere Scheinwelten ist ein Ort für Gruppenerlebnisse und Gemeinschaftserfahrungen von größter Bedeutung. Wir haben ihn in unserem Landheim und sind dafür dankbar!

 

Es gibt also Grund zum Feiern und dazu laden wir herzlich ein!

 

75 Jahre Landheim Tellkampfschule -
Jubiläumsprogramm des Landheimvereins

(noch in Planung, wird z. Zt. in den Einzelheiten festgeklopft)

 

Freitag, 03.09.2004

 

Aktionstag der Tellkampfschule Hannover mit verschiedenen
Aktivitäten der Klassen auf dem Weg ins Landheim

ab 13.00 Uhr:                 gemeinsames Mittagessen

nachmittags:                  diverse Programmpunkte (u. a. alte Landmaschinen im Einsatz, Vorführungen eines Falkners, Sport)

16.30 Uhr                       Festakt zum Jubiläum

ab ca. 18.00 Uhr            Livemusic (Rock, Soul, Folk)

(Abend besonders auch für jüngere Altschüler gedacht)

 

Samstag, 04.09.2004

 

ab 14.00 Uhr                  Kaffee und Kuchen,
Zeit zum Klönen und Erinnern,
Musikalische Überraschungen

Im Laufe des Nachmittags besteht die Gelegenheit eine kleine Ausstellung anzuschauen,
an Hausdurchgängen teilzunehmen oder auch
einen geführten Spaziergang zu machen.

(Tag besonders für die älteren Altschüler, die Springer und für alle alten Freunde des Schullandheims)

 

Ausklang am Lagerfeuer bei Würstchen und kühlen Getränken

Wir freuen uns schon auf unsere Gäste und Freunde!

 

Hannover 31.5.2004, Rudi Becker