Mitteilungen Nr. 190

1. Dezember 2003

(Auszüge)

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2003

 

 

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Inhaltsverzeichnis

 

Gemeinnützigkeit und Satzungsänderung.

Entwurf für die Neufassung unserer Satzung

Grill-Party 2003

Schon mal vormerken:  Das Landheimjubiläum!

Landheimerinnerungen

Pressespiegel

Abiturientenentlassung 2003

Abiturientinnen und Abiturienten 2003

Veränderungen beim Mitgliederverzeichnis

Mitgliederstatistik

Einladung zum Heidschnuckenessen 2004

 

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Gemeinnützigkeit und Satzungsänderung

 

In Zeiten knapper werdenden Geldes ist es wichtiger denn je, alle Möglichkeiten zur Verbesserung der finanziellen Situation auszuschöpfen. In den letzten Jahren wurde daher der Gedanke, für unsere Vereinigung den Status der Gemeinnützigkeit zu erreichen, schon mehrfach in den Mitgliederversammlungen angesprochen.

Am 27. Dezember 2002 hatten wir zugesagt, bis zur nächsten Jahreshauptversammlung in diesem Jahr unter Berücksichtigung einer künftigen Gemeinnützigkeit den Vorschlag für eine Satzungsänderung zu erarbeiten.

 

Dieses Versprechen wird jetzt eingelöst. In den vergangenen Monaten hat unsere stellvertretende Vorsitzende, Tine Werner, intensiv Informationen jeglicher Art zum Thema „Gemeinnützigkeit“ gesammelt. Insbesondere hat sie sich durch Kontakte mit den Finanzbehörden Kenntnisse dazu erworben, welche Besonderheiten die Satzung enthalten muss, damit die Gemeinnützigkeit genehmigt werden kann. Außerdem wurden für die Vorarbeiten Satzungen anderer gemeinnütziger Altschülervereine zu Vergleichszwecken herangezogen.

 

Auf den folgenden Seiten veröffentlichen wir den Entwurf für eine geänderte Fassung unserer noch aktuellen, am 27.12 1980 beschlossenen Satzung.

 

Diese bisherige Satzung ist allen Mitgliedern zuletzt in Verbindung mit dem Mitgliederverzeichnis im Juni 2001 übersandt worden. Zwischenzeitlich neu hinzugekommene Mitglieder haben die Satzung mit dem jeweiligen Begrüßungsbrief erhalten.

 

Der Entwurf für die Satzungsänderung ist, soweit sich inhaltliche Veränderungen gegenüber der bisherigen Satzung ergeben, durch Kursivdruck und einen Balken am linken Rand gekennzeichnet.

 

Die einzelnen Paragraphen der Satzung wurden aus Gründen einer besseren Übersichtlichkeit nunmehr mit Überschriften versehen. Die angestrebte Gemeinnützigkeit erfordert u. a. genaue, großenteils von den Finanzbehörden vorgegebene Definitionen des Vereinszwecks und der Verwendung der Vereinsmittel. In diesem Zusammenhang wurden § 2 weitgehend geändert und  § 3 gänzlich neu eingefügt. Die weiteren Paragraphen wurden z. T. um verdeutlichende Textteile ergänzt oder ohne inhaltliche Abweichung zum besseren Verständnis redaktionell geändert.

 

Gemäß Tagesordnung zur Jahreshauptversammlung am 27.12.2003 (Titelblatt dieser Mitteilungen) soll die Mitgliederversammlung abstimmen über die Beantragung der Gemeinnützigkeit unserer Vereinigung und Beschluss fassen über den vorgelegten Entwurf für die Neufassung der Satzung.

 

Wir bitten daher unsere Mitglieder, sich vor der Jahreshauptversammlung über die anstehenden Änderungen – insbesondere auch wegen des vorgeschlagenen neuen Satzungstextes – ihre Meinung zu bilden.

 

Konstruktive, der Sache dienende Änderungsvorschläge wollen wir selbstverständlich am 27. Dezember im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten diskutieren. Wir hoffen aber sehr, im Laufe der Versammlung in beiden Tagesordnungspunkten eine abschließende Einigung zu erzielen.

 

Der Vorstand

 

 

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Entwurf für die Neufassung unserer Satzung

Stand 27.12.2003

 

 

§ 1    Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

 

1. Der Verein führt den Namen „Vereinigung Ehemaliger der Tellkampfschule (vormals Realgymnasium) zu Hannover e.V.“ mit Sitz in Hannover.

2. Der Verein ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover (VR 2251) eingetragen.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2    Zweck des Vereins


1. Der Zweck des Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung der Bildung.

2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

a) die finanzielle Unterstützung der Schule, ihrer Projekte, sowie des Schullandheims,

b) die Zurverfügungstellung beruflicher Informationen für Schüler durch Ehemalige.

3. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

§ 3    Gemeinnützigkeit

 

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4    Mitgliedschaft

 

1. Mitglied kann jeder ehemaliger Schüler/jede ehemalige Schülerin sowie jeder ehemalige oder aktive Lehrer/jede ehemalige oder aktive Lehrerin der Tellkampfschule und des Realgymnasiums werden (im Folgenden ordentliche Mitglieder).

2. Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.

3. Zum Ehrenmitglied können Personen ernannt werden, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich. Ehrenmitglieder haben die Rechte ordentlicher Mitglieder, sind jedoch von der Beitragszahlung befreit.

 

§ 5    Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft

 

1. Die Mitgliedschaft ist gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erklären.

2. Die Mitgliedschaft endet

a)     durch Austritt,

b)     durch Ausschluss aus dem Verein,

c)      mit dem Tod des Mitglieds.

3. Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft vollzieht sich durch die schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Die Austrittserklärung kann jederzeit erfolgen. Es ist jedoch der Beitrag für das laufende Geschäftsjahr zu entrichten.

4. Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund kann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen oder den Satzungszweck verstößt, wenn das Mitglied das Ansehen des Vereins schädigt, oder wenn das Mitglied zwei Jahre mit den Beitragszahlungen trotz Aufforderungen durch den Vorstand im Rückstand ist. Über den Ausschluss des Mitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dieser Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Das Mitglied hat in der Mitgliederversammlung das Recht der Berufung gegen den Beschluss.

5. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden, oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

 

§ 6    Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1. Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder haben das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

2. Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten.

3. Die Mitglieder sind berechtigt an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

4. Die Mitglieder fördern die Ziele des Vereins nach besten Kräften und sind verpflichtet den Beitrag rechtzeitig zu entrichten.

 

§ 7    Beitrag

 

1. Der Verein erhebt einen jährlichen Mindestbeitrag, der bis spätestens 1. Juli des laufenden Jahres zu zahlen ist.

2. Die Höhe des Beitrages wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. 

§ 8    Organe des Vereins

 

1. Der Vorstand

2. Die Mitgliederversammlung

 

§ 9    Der Vorstand

 

1. Der Vorstand besteht aus vier ehemaligen Schülern bzw. Schülerinnen und setzt sich wie folgt zusammen:

a)     ein Vorsitzender/eine Vorsitzende

b)     ein stellvertretender Vorsitzender/eine stellvertretende Vorsitzende

c)      ein Schatzmeister/eine Schatzmeisterin

d)     ein Schriftführer/eine Schriftführerin

2. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegen die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Beschlüsse.

3. Der Vorstand hat das Recht der Zuwahl von Beisitzern und der Bildung von Arbeitskreisen.

4. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den Vorsitzenden/die Vorsitzende und den stellvertretenden Vorsitzenden/die stellvertretende Vorsitzende.

5. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren mit einer einfachen Stimmenmehrheit gewählt. Die mehrfache Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist zulässig.

6. Vor Ablauf der Wahlperiode kann mit einer einfachen Stimmenmehrheit der Mitgliederversammlung die Abberufung des Vorstandes oder einzelner Vorstandmitglieder nur aus wichtigem Grunde, insbesondere wegen einer groben Pflichtverletzung oder der Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung, erfolgen.

 

 § 10  Die Mitgliederversammlung

 

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird nach Bedarf, aber mindestens einmal im Geschäftsjahr, durch den Vorstand einberufen. Nach Möglichkeit soll sie am 27. Dezember stattfinden.

2. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich einzuladen.

3. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand einzureichen.

4. Spätere Anträge – auch während der Mitgliederversammlung gestellte – müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt (Dringlichkeitsanträge).Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins können nicht als Dringlichkeitsantrag verfasst werden.

5. Der Vorstand kann auch jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn zehn Prozent der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe von Gründen dies schriftlich verlangen. In diese Mitgliederversammlung sind die Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich einzuladen.

6. Jedem Mitglied steht eine Stimme zu. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

7. Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen. Eine Entscheidung über Auflösung des Vereins sowie über Satzungsänderungen ist mit 75 Prozent der abgegebenen Stimmen zu fällen.

8. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Diese ist von dem Protokollführer/der Protokollführerin und dem Versammlungsleiter/der Versammlungsleiterin zu unterschreiben.

 

§ 11  Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a)     die Wahl des Vorstandes,

b)     die Wahl von zwei Kassenprüfern/Kassenprüferinnen für die Dauer von
zwei Jahren,

c)      die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes des Vorstandes und der Prüfungsberichte der Kassenprüfer/Kassenprüferinnen,

d)     die Entlastung des Vorstandes,

e)     die Ernennung von Ehrenmitgliedern,

f)        die Beschlussfassung über alle ihr vorgestellten Anträge zu Angelegenheiten des Vereins, über Satzungsänderungen, sowie über die Auflösung des Vereins,

g)     die Beratung über zukünftige Projekte.

 

§ 12  Satzung

 

1. Die Satzung kann nur durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 75 Prozent aller anwesenden ordentlichen Mitglieder geändert werden.

2. Mit der Einladung zur Mitgliederversammlung ist der Text einer beabsichtigten
Satzungsänderung den Mitgliedern bekannt zu geben.

 

§ 13  Auflösung des Vereins

 

1. Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluss ist eine Mehrheit von 75 Prozent aller anwesenden ordentlichen Mitglieder erforderlich.

2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Tellkampfschule Hannover, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 14  Inkrafttreten

 

Diese Satzung tritt mit der Veröffentlichung in der Vereinszeitung in Kraft.

 

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Grill-Party 2003

 

Der letzte Freitag im August !

Das war in diesem Jahr der 29.08. Mit unseren Sommer-Mitteilungen hatten wir eingeladen zu diesem Treffen auf dem Schulgelände, das im Vorjahr bei bestem Wetter einen so erfolgreichen Start hatte. Rechtzeitig waren auch Aushänge in der Schule, denn auch der 13. Jahrgang sollte wieder dabei sein können. Im Vorstand hatten wir die Menge der zu kaufenden Bratwürste, Kartoffelsalat, Brot und Getränke festgelegt und dann kam der Tag.

 

Regnerisches Wetter von morgens bis abends ließ uns bangen, wie viel Zuspruch unsere Grillparty wohl haben würde. Doch mit Optimismus und einer Menge Sonne im Herzen gingen wir nachmittags an die Vorbereitungen. Schnell war entschieden, den Getränkestand und die Bierzeltgarnituren in der Milchhalle aufzubauen.

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Damit war somit auch das Zentrum der Kommunikation festgelegt. Der von Tine und Martin Werner aus dem Landheim geliehene große Bratwurstgrill fand unter den Bäumen neben dem Pavillon Platz. Zusätzlich durch einen umfunktionierten Sonnenschirm beschützt, konnten die Bratwürstchen langsam bräunend ihrem baldigen Ende entgegensehen.

 

Ja, und dann zeigte sich, dass die Grillparty wohl wirklich das Zeug hat, zu einer Traditionsveranstaltung der Altschülervereinigung zu werden.

 

Mehr als 100 Gäste aus zahlreichen Schülergenerationen verbrachten ab 18.00 Uhr einen fröhlichen Abend in angeregten Gesprächen, freuten sich auch hier und da über ein Wiedersehen nach vielen Jahren und frischten den Kontakt zur Tellkampfschule auf..

Die Direktorin, Frau Dr. Kaienburg, und Vertreter des Kollegiums zeigten sich angetan von dem starken Zuspruch bei den ehemaligen und aktiven Schülerinnen und Schülern

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Wie im Vorjahr erfolgte die Bezahlung des Verzehrs wieder auf freiwilliger Basis durch das Einsammeln von Spenden, was den organisatorischen Ablauf sehr vereinfachte und bis auf einen kleinen aus der Vereinskasse zu begleichenden Überhang die Ausgaben deckte.

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Kurz nach 21.00 Uhr wurde die letzte Getränkerunde „eingeläutet“ und dann wurde die Milchhalle mit vereinten Kräften wieder für den eigentlichen Zweck hergerichtet. Um 22.00 Uhr - wie mit dem Hausmeister, Herrn Heese, vereinbart – hatten die letzten Gäste das Schulgebäude verlassen.

Festzuhalten bleibt, dass der Abend wieder ein voller Erfolg war. Und mit 20 neuen Mitgliedern am Abend selbst und in den Folgewochen, davon gut die Hälfte Abiturienten dieses Jahres, haben sich auch die Erwartungen des Vorstandes erfüllt.

Wir machen weiter so. Die nächste Grillparty ist geplant für den  27. August 2004.

Das ist wieder der  letzte Freitag im August!

W. P.

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Schon mal vormerken:  Das Landheimjubiläum!

 

 

1929 - 2004

Unser Landheim in Springe feiert sein 75jähriges Jubiläum

 

Über die Jahre hinweg ist vielen die Außenstelle der Tellkampfschule Hannover ans Herz gewachsen. Auf dem wunderschönen Gelände am Waldrand des Deisters oberhalb von Springe haben ungezählte Begegnungen, Abenteuer und Episoden stattgefunden, die für viele von uns tiefe Eindrücke und Gemeinschaftserlebnisse waren, die wir für unser Leben nicht missen wollen. Auch heute ist die Tellkampfschule noch froh darüber, ein solches Haus zu haben und damit der aktuellen Schülergeneration „Raum und Zeit“ für die Begegnung mit dem Mitmensch und mit der Natur bereitstellen zu können, trotz aller Sparmaßnahmen und des fast vollständigen Rückzugs der öffentlichen Hand aus der Verantwortung für die Schullandheimarbeit für unsere Kinder.

Die Zeiten sind so, wir feiern trotzdem (oder erst recht ) !!!

Das Jubiläumswochenende wird das erste Septemberwochenende sein. Schon jetzt laden wir alle dem Landheim Verbundene herzlich ein.

Noch eine Bitte zum Schluss:

Bitte schaut einmal in alten Fotos, Briefen und Unterlagen nach, ob es nicht noch Material gibt, das für eine kleine Präsentation geeignet wäre. Bitte stellt uns solche Exponate zur Verfügung.

Kontakt:     Rudi Becker,      Tel. 0511/525770    oder
Martin Werner,   Tel. 05041/640860

Und auch für eine finanzielle Unterstützung bei den Jubiläumsvorbereitungen sind wir dankbar:

Landheim Tellkampfschule, Kto. Nr. 74 961 00 bei der

Bank für Sozialwirtschaft Hannover, (BLZ 251 205 10)

Spendenquittungen wie immer sofort !!!

Rudi Becker

 

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Landheimerinnerungen

von Dr. Eberhard Krause

 

 

 

Hier meldet sich ein Sextaner des Jahrganges 1934 zu Wort. Zu jener Zeit bis zum Beginn des Krieges war es selbstverständlich, dass alle Klassen mit ihrem Klassenlehrer und vielleicht dem einen oder anderen Assessor sich alljährlich für zwei Wochen im Landheim aufhielten. Das förderte den Zusammenhalt und auch die Kameradschaft. Wie dann der Landheimaufenthalt im Einzelnen ausgestaltet wurde, blieb weitgehend den Klassenlehrern überlassen, insbesondere, welchen Raum der nicht etwa ausfallende Unterricht einnahm. Es gab mehrere Schlafsäle unterschiedlicher Größe mit Etagenbetten und der Landheimaufenthalt begann mit dem Beziehen dieser Räume und – höchst ungeliebten – Bettenbau.

 

Wir 47 (!) Schüler der VU b standen unter der Fuchtel von „Fritze“ Nölke, einem kurz vor der Pensionierung stehendem Oberschullehrer von altem Schrot und Korn, der uns Rechnen und Heimatkunde beibrachte. Er hatte die Umgebung Hannovers in den vielen Jahren seines Lebens erwandert und ließ nun zu unserem großen Leidwesen während der Landheimaufenthalte seine Wanderleidenschaft auch an uns aus: Wir haben den Deister nach allen Himmelsrichtungen durchmessen, wenn wir nicht gerade Unterricht machten oder in der Küche beim Kartoffelschälen helfen mussten. Wir hätten viel lieber Handball gespielt (Fußball war damals noch nicht so „in“ wie heute). So waren wir auch gar nicht immer so „laeti discipuli“ („glückliche Schüler“) wie es in den großen Lettern über der Tür stand, vor der das Erinnerungsfoto geschossen wurde (auf dem freilich nur eine Hälfte der Klasse vertreten ist – wegen Platzmangels).

 

Der Knirps von vorne gesehen rechts ist der Verfasser. Ein Foto vielleicht von historischem Wert, weil es die damals übliche Kleidung zeigt: Die Hosen wurden bald wesentlich kürzer und zu dem, was Studienrat Dr. Lühring als „Zwickelhosen“ bezeichnete.

 

Der erste Landheimaufenthalt hatte es in sich: Um jede Disziplinlosigkeit gleich im Keim zu ersticken, hatte uns „Fritze“ Nölke entsprechend vorbereitet: Sollte es jemand wagen, nachts im Schlafsaal Klamauk zu machen, würde ihm das Nachthemd hochgehoben und er bekäme Schläge auf den nackten Hintern. „Fritze“ Nölke schlief dann auch bei geöffneten Türen im Zimmer neben uns. Dessen ungeachtet hatten wir unheimlich viel Spaß und die angekündigten Exekutionen blieben aus.

 

Freilich, auf strenge Ordnung bielt unser „Fritze“ Nölke. Springe muss wohl für ihn so eine Art Sündenbabel gewesen sein, denn wir durften nur im geschlossenen Verband in seiner Begleitung dorthin marschieren. Unvergesslich bleibt, wie wir dazu sangen: „Als Kaiser Rotbart lobesam...: und “Fritze“ dann zu seinem Entsetzen gewahr wurde, dass einige sittenlose Lümmel (darunter natürlich auch ich) ihren Unterleib nur mit einer Turnhose bekleidet hatten! Der Gute war nahezu fassungslos und wir mussten im mittleren Glied verschwinden, um die Schande nicht gar zu offenkundig werden zu lassen.

 

In diesem ersten Jahr waren mit uns im Landheim eine Oberprima und eine Untersekunda. Beiden, insbesondere aber den Oberprimanern, begegneten wir mit gebührendem Respekt und sahen zu ihnen auf. Das hinderte sie freilich nicht, uns ganz schön zu „piesacken“. Singen mussten sie indessen mit uns gemeinsam. Dazu kam nämlich Otto Roy (unser Musiklehrer) eigens angereist und wir zogen in irgendein romantisches Tal in den uns umgebenden Wäldern, wo wir dann viele der uns so geläufigen Vaterlands- und Volkslieder sangen, nicht zuletzt natürlich: „Stimmt an mit hellem hohen Klang...“ weil es darin so schön heißt: „Das Waldtal hall´ es wieder...“. Das tat es dann auch.

 

Waren wir in diesem ersten Jahr eigentlich gar nicht besonders traurig, als der Landheimaufenthalt zu Ende ging, so änderte sich das in den folgenden Jahren. Je vertrauter uns das Landheim wurde, um so mehr begannen wir es und damit auch die Tage dort zu lieben. In Quinta begleitete uns noch Papa Nölke, der dann pensioniert wurde. Ein ganz so strenges Regiment führte er aber nicht mehr. Unsere Klassenlehrer in den folgenden Jahren waren Assessoren (Studienrat wurde man damals noch nicht so schnell), die bedeutend mehr Verständnis für unsere Bedürfnisse aufbrachten. Freilich wurde nach wie vor (das wahr wohl auch so vorgeschrieben) vormittags Unterricht abgehalten, aber der Pflege der Gemeinschaft bei Beschäftigung in der übrigen Zeit mit Dingen, die uns gefielen, insbesondere Sport kam immer höherer Stellenwert zu. Das führte zu immer besserem Verhältnis und Vertrauen  der Schüler untereinander aber auch zu den Lehrkräften. So erfüllte unsere Schule mit den Landheimaufenthalten gewiss einen Teil ihrer pädagogischen Bildungsaufgabe und ich bin sicher nicht der Einzige, der sich nur zu gerne der Landheimaufenthalte erinnert.

Dr. Eberhard Krause

Abitur 1942

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Pressespiegel

Deborah denkt – und siegt

 

Deborah Bartels ist 14. Ihre Hoffnung teilt sie mit vielen anderen Mädchen, ihre Fragen jedoch reichen weiter. Denn was heißt schon Hoffen? Ist es das Gleiche wie Träumen? „Wenn ich hoffe, einmal als Model über den Laufsteg zu gehen, ist es doch wohl eher ein Traum, den jedes junge Mädchen einmal hat. Aber hoffen, dass es einmal sein wird, ist das realistisch? Kann ich das hoffen, in einer Zeit, in der sich viele noch nicht einmal den kleinsten Wunsch erfüllen können?“

Mit diesen und noch viel mehr Gedanken hat die Tellkampfschülerin aus Döhren in ihrer Altersklasse den Wettbewerb „Jugend denkt“ der Kulturregion Hannover gewonnen, der gemeinsamen Stiftung von Sparkasse und Region, und man kann sagen, dass sie die Experten schwer beeindruckt hat. Detlev Horster (61), Philosophie-Professor an der Universität Hannover und Leiter des Projekts, fragte sich bei der Preisverleihung am Montagabend immer noch, „wie ein so junges Mädchen einen so guten philosophischen Beitrag schreiben kann“. Und Festredner Julian Nida-Rümelin (49), ebenfalls Profi-Philosoph, erkannte in Deborahs Beitrag „das klassische Spannungsverhältnis zwischen persönlicher Betroffenheit und analytischer Haltung“. Große Worte. Sie habe halt, erzählt sie, während mehrerer Wochen notiert, was ihr zum Thema „Hoffnung heute“ eingefallen ist - wenn sie sich nicht gerade mit ihren übrigen Hobbys beschäftigte: „Tennis spielen, Klavier üben ... und Freundinnen treffen natürlich.“

Noch mehr Jugendliche aus der Region Hannover waren erfolgreich: Mareike Runge (15) aus Seelze wurde bei den Zwölf- bis 16-Jährigen Dritte, Pia-Céline Delfau (14) aus Ronnenberg Vierte. Bei den 17- bis 20-Jährigen wurde Caroline Delfau (19) aus Ronnenberg Sechste, Sarah-Jane März (17) aus der Wedemark bekam einen Anerkennungspreis. Insgesamt hatten 152 Jugendliche aus ganz Deutschland und der Schweiz bei dem Wettbewerb mitgemacht.

Und Deborah - will sie nun tatsächlich Philosophin werden? Die Antwort darauf hat sie schon am Ende ihres Beitrags gegeben: „All meinen Freunden, Verwandten und Bekannten, die mich schon im Reiche der nach Erleuchtung Suchenden oder Philosophen sehen, rufe ich zu: Ich möchte mal Model werden und gebe die Hoffnung nicht auf.“

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Talentierte Denkerin: Die 14-jährige Deborah Bartels hat aufgeschrieben,was für sie Hoffnung bedeutet - und das hat sie so gut gemacht, dass sie dafür den Philosophie-Preis der Kulturregion Hannover gewonnen hat.

 

Hannoversche Allgemeine Zeitung,
20.11.2003

 

 

 

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Abiturientenentlassung 2003

 

Die Entlassungsfeier der Abiturienten 2003 war wieder eine „runde Sache“.

 

Wie im beistehenden Programm zu erkennen ist, waren die Beiträge und Programmpunkte bunt gemischt. Sie reichten von Reden, die zum Schmunzeln und Nachdenken anregten, über Erinnerungen aus der gemeinsamen Schulzeit, nett verpackt in einen Film und die Schülerrede, bis zu begeisternden Musikbeiträgen, die mal ganz klassisch und mal sehr schwungvoll und mitreißend waren. Es war somit eine sehr abwechslungsreiche Feierstunde, die mal wieder gezeigt hat, welche Talente unter den Schülern und Schülerinnen sind und mit wie viel Elan die Tellkämpfer an so eine Veranstaltung herangehen.

 

Auch wir von der Vereinigung Ehemaliger wollten gratulieren und uns vorstellen. Ich als „jüngste Vertreterin“ des Vorstandes habe einige kurze Grußworte gesprochen und alle Abiturienten zu unserer sommerlichen Grillparty eingeladen, wo ich dann auch so manches Gesicht wieder entdeckt habe.

Diese Entlassungsfeier hat allen Beteiligten sichtlich Spaß gemacht und war meines Erachtens ein schöner Abschluss der Schulzeit, an den man sich gerne noch erinnert.

 

 

T. W.

 

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Abiturientinnen und Abiturienten 2003

 

Im Sommer 2003 haben die folgenden Schülerinnen und Schüler ihre Abi-

Prüfung abgelegt:

 

         Estabraq  Abdulkerim

                 Julia  Achziger

              Hasret  Agaslan

               Derya  Akbaba

                 Amir  Arbilly

             Florian  Baack

    Shaghayegh  Barati

           Ernesto  Bauer

               Dörte  Blaschke

                 Fritz  Blauert

            Johann  Brandes

               Moritz  Daiber

Daniel Frederik Damaske *

      Diana Alice  Dierking

                Lena  Dittberner

              Miriam  Djabbari

                Anne  Dombrowski

         Katharina  Duraj

            Gökhan  Edebali

        Sebastian  Eisenblätter *

                Maria  Falkenberg

            Daniela  Feickert

          Michaela  Franz

     Christopher  Fredebohm

              Daniel  Friedrichs

        Kai-Ingela  Gerasch

              Daniel  Göhr

     Vera Isabel  Götte

                 Arne  Graf

                  Nils  Griga

                Antje  Grüning

         Katharina  Haas

                 Lars  Hausfeld *

     Ann-Kathrin  Hemmerling

                   Kai  Hennings *

                  Eva  Holdack-Janssen

            Mahzad  Hoodgarzadeh

              Emilia  Hopa

         Katharina  Hoppe

        Sebastian  Jäger

          Vaidotas  Juodakis *

          Johanna  Kleinecke

         Margarita  Kozakiewicz

            Wiebke  Kratzenstein

            Simone  Krentscher

   Esther-Marie  Kröger *

                Edith  Kubitza

Dorian Alexander         Küster

          Johanna  Lehmann

Anna-Marleen  Lobisch

                Kirsti  Loewe

                Lucia  Lopopolo

           Mareike  Mascher

                 Nina  Matysek

               Aydin  Mavi

               Moritz  Meyer *

         Jonathan  Middendorf

                Anka  Oberhoff

              Ekrem  Öztürk

               Adam  Pelka

          Francois  Perrineau

             Florian  Plumeyer *

         Praveena  Ponnuthurai *

                  Max  Reimann

               Tanja  Renner

            Mascha  Rex

            Hinnerk  Röber *

   Simone Ines  Rode

                Anna  Rohrbach

             Angela  Romanow

               Wilko  Rüther

              Houda  Samara

            Daniela  Sarubbi

            Sabrina  Schiemann

          Veronika  Schilk

               Katrin  Schlößer

              Miriam  Schlote

               Marie  Schlüter

          Christina  Schuchardt

           Pedram  Shahlaifar

                Björn  Sterzel

                  Son  Tran Thanh

                 Arne  Trettin *

          Vanessa  Tyzak

     Ana-Sophie  Warnecke

           Theresa  Warnecke

              Tabea  Wegener

              Maren  Zabel

 

Wir wünschen allen Abiturientinnen und Abiturienten alles Gute und viel Glück für ihren weiteren Lebensweg!

 

* Besonders freuen wir uns über die 11 neuen Mitglieder des Altschülervereins dieses Jahrgangs (mit * gekennzeichnet), die wir hiermit noch einmal herzlich begrüßen!

 

 

Nähere Einzelheiten sind in der Grafik zur Mitgliederstatistik auf der vorletzten Seite zu finden.

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Veränderungen beim Mitgliederverzeichnis

Folgende Veränderungen bei der Mitgliedschaft sind seit dem letzten Erscheinen der Mitteilungen zu verzeichnen:

Neu eingetreten sind:               Abg.-Jg.

Susanne

Günther

1984

 

 

 

 

Jan

Wedemann

1986

 

 

 

 

Dr. Stepanie

Abke

1987

 

 

 

 

Martin

Sohns

1988

 

 

 

 

Claas

Kalewe

1988

 

 

 

 

Saskia

Utgenannt

1991

 

 

 

 

Mirko

Schwiedrzik

1996

 

 

 

 

Marcel

Schmidt

1997

 

 

 

 

Moritz C.

Schlegel

2002

 

 

 

 


sowie die 11 Mitglieder des Jahrgangs 2003 (s. vorangehende Seiten).

Auf diesem Wege möchte der Vorstand diese neuen Mitglieder hiermit herzlich begrüßen!

 

Austritte:

Herbert

Harcke

1931

 

 

 

 

Prof. Dr. med. Oskar

Klinge

1952

 

 

 

 

Axel

Lindinger

1952

 

 

 

 

 

Verstorben sind:

Hans-Henning

Siebern

1923

 

 

 

 Hans

Gerber

1936

 

 

 

Dr. Hans-Joachim

Heyke

1961

 

 

 

 

Unbekannt verzogen sind:                     (alte Adresse:)

Harald

Thiel

1988

Büteroder Weg 3

30539

Hannover

Helmut

Nagel

1923

Schädlerstr. 19

22041

Hamburg

****

****

****

****

****

****

Melanie

Stitz

1991

Halskestr. 9

40215

Düsseldorf

Paula

Rassoulian-Radley

1999

Arnold-Bode-Str. 4

34127

Kassel

Walter

Heinrich

1935

P. O. Box 1500

 

Windhoek 9100, Namibia

 

Wer eine neue Anschrift einer dieser „verschollenen“ Mitglieder kennt wird gebeten, uns diese mitzuteilen, z. B. an info@ehemalige-der-tellkampfschule.de

 

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Mitgliederstatistik

(siehe aktuelle Mitgliederstatistik)